Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und unsere heißgeliebten Winterstiefel und Mäntel haben wir in die nächste Ecke befördert. Denn: Der Frühling ist endlich wieder da!

Bei mir steht in diesem Fall immer der klassische Frühjahrsputz an! Dieses Jahr versuche ich die industriellen chemischen Putzmittel außen vor zu lassen. Erstens, weil die zum Teil echt teuer sind und zweitens weil sie unserer Umwelt einfach nicht tun! Nach einer kurzen Recherche bin ich auf einige Tipps und Tricks gestoßen und habe sie im Härtetest auf Herz und Nieren geprüft.

Das Wundermittel Natron

In erster Linie, war die Zutat immer in meinem Küchenschrank um meinen Torten und Cupcakes die gewisse Fluffigkeit zu geben, aber zum putzen? Nie im Leben, dachte ich. Nun verwende ich Natron für Folgendes:

Backofenreinigung: Einfach 3-4 Päckchen in eine Schüssel mit Essigessenz mischen (Verhältnis 4:1), bis eine pampige Masse entsteht. Ich mess da eigentlich nie so genau ab, manchmal kommt mehr und manchmal weniger rein. Sobald es schäumig wird und der Essig mit dem Natron in Reaktion kommt, schaue ich einfach wie viel ich noch brauche.

Anwendung: Mit einem Schwamm einfach auf die verkrusteten stellen im Backofen auftragen und die Schüssel mit der restlichen Natron-Essig-Pampe auf das Gitterrost bei mittlerer Stufe hinstellen. Dann 45 Minuten den Backofen auf 100 Grad aufdrehen.

Nach dem auskühlen, einfach den Ofen mit einem feuchten Lappen auswischen und er ist sauber! Richtig schlimm eingebranntes, bekommt man natürlich nicht so einfach weg. Aber hier hilft nur schrubben, schrubben, schrubben!

Badezimmer: Selbes Mischverhältnis wie beim Backofen – easy right?
Das ganze auf den Fliesen auftragen und mindestens 1 Stunde einwirken lassen. Danach wische ich mit einem feuchten Lappen nach und wische alles trocken. Der Natron hilft dabei, Kalk loszuwerden und Schimmel vorzubeugen.

Abflussreiniger: Da ich endlos lange Haare habe, die sich gerne in der Wohnung verteilen, sind auch oft die Abflüsse im Bad verstopft. 4 El Löffel in den Abfluss kippen und sofort mit einer halben Tasse Essigessenz nachschütten. Dann knistert es! Sobald sich das gelegt hat, schüttet man einen Liter heißes Wasser nach (ab besten fast kochend heiß). Die Umwelt wird’s uns danken!

Das berühmte Microfasertuch

Mit dem Microfasertuch mache ich auch einiges! Es gibt unzählige Varianten – ich empfehle die aus Zellulose und nicht die aus Plastik. Damit wische ich Beispielsweise die gesamten Flächen in der Wohnung sauber, anstatt Einwegtücher zu verwenden (Ich nenne hier keine Marke aber alle kennen den berühmten Staubwischer). Hierzu nehme ich einen Eimer mit warmen Wasser und geb ein bisschen Seife dazu – am besten Kernseife oder eine andere Naturseife. Dann wische ich alles mit einem alten Baumwolltuch, in meinem Fall, ein richtig altes T-Shirt trocken.

Fensterputzen: Selbes spiel mit Wasser und Seife. Danach wische ich alles mit dem Microfasertuch nach und die Fenster werden streifenlos sauber.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Frühjahrsputz und melde mich bald wieder zurück mit dem nächsten Teil des nachhaltigen haushaltens!

Alles Liebe, Diana