Ich hatte immer schon eine Faszination für die japanische Kultur. Die Geschichten, die Mythen, die Traditionen. Letztens war ich im Weltmuseum eingeladen, auf die Sonderausstellung namens „Die Eleganz der Hosokawa“.

Die Familie Hosokawa ist einer ältesten Samurai Familien und anlässlich der 150 Jahre Beziehung zwischen Japan und Österreich, findet eben diese Ausstellung statt. Was für eine wunderschöne Idee, wie ich finde. Es gibt dort viel zu erkunden und zu entdecken – mir wurde wieder mal bewusst, wie einzigartig diese altehrwürdigen Traditionen sind, die bis heute noch immer Bestand haben.

Eine Zauberwelt, von der ich nicht genug haben konnte.

Von alten Rüstungen, zu Schwertern bis hin zu handgemachten Theatermasken, über die feinste Seide und zum traditionellen Teeservice. Einfach wunderschön. Faszinierend. Bewegend. Wie viel Liebe zum Detail in jedem einzelnen Bild und Ausstellungstück steckt.

Wusstet ihr, dass man in Japan Dinge die kaputt gehen nicht einfach wegwirft? Man flickt sie wieder zusammen und pflegt und hegt sie – die besondere Ästhetik daran: Es wird zum absoluten Einzelstück. In der heutigen Wegwerfgesellschaft wirklich eine Seltenheit, findet ihr nicht?

Hier vergisst man kurz den Alltag und alles was er mit sich bringt. Denn in diesen Räumen befindet man sich in Japan. Genauer gesagt bei den Zeitzeugnissen und Artefakten der letzten Jahrhunderte Japans. In meinen Augen eine Zauberwelt, von der ich nicht genug haben konnte.

Anschließend gab es für uns noch einen kleinen Exkurs – wir hatten die wunderbare Möglichkeit, ein wenig in die japanische Faltkunst Origami hinein zu schnuppern. Wir hatten echt Spaß dabei und haben uns gegenseitig geholfen die richtigen Ecken und Kanten zu falten. Hierbei sind doch ein paar nette Kunstwerke entstanden.

Die Sonderausstellung läuft noch bis 16. Juli im Weltmuseum Wien. Taucht ein in die Welt der Samurai und lasst euch genauso verzaubern wie ich. Ich möchte jetzt unbedingt japanisch lernen – nothing more to say.

どうも有難う [Dōmo arigatou]