Nein danke. Abgelehnt. Alles Gute.

Manchmal möchten wir eine Sache unbedingt. Wir wünschen und hoffen und träumen. Wir malen uns aus, wie es wäre wenn unser Wunsch in Erfüllung geht. Dieser Job. Nur dieser eine Job.

Andererseits, sind die Dinge oftmals nur rational. Nicht vom Herzen. Nicht ehrlich? Oder doch? Wann ist es eigentlich so kompliziert geworden? Wann hat die Welt sich angefangen so schnell zu drehen?

Hier mal, dort mal. Und eigentlich ist eh alles egal. Die Sonne scheint, es regnet. Auch gut. Atmen. Atmen nicht vergessen, sage ich mir. Als würde man meterweit tauchen und hat die Sauerstoffflasche vergessen, so fühlte es sich an. Jeder Anflug von Idee wird im Keim erstickt, so fühlte es sich an. Jahrelang. Und dann habe ich geatmet. Immer wieder.

Nein danke. Abgelehnt. Alles Gute. Danke dir auch alles Gute. Alles erdenklich Gute. Ich brauche dich sowieso nicht. Wir zwei waren nie Freunde. Haben nie harmoniert. Haben uns nie gewollt. Beschnuppert wie die Affen im Zoo haben wir uns, um dann zu beschließen, dass wir uns doch nicht wollen.

Danke für die Chance, sage ich dir. Die Chance zu erkennen, was ich kann und wer ich bin. Zu wissen, dass ich nicht zu dir gehören muss, befreit mich. Beflügelt mich. Alles Gute, sage ich dir. Um dir zu zeigen, dass ich drüber stehe. Du hast mich nicht enttäuscht oder gekränkt. Du hast mich daran erinnert, was ich wirklich möchte. Herzenswunsch statt sture Realität. Träume statt pure Banalität.

Also ja, ich danke dir und wünsche dir alles nur erdenklich Gute.