Es läutet an der Tür. Wer steht da? Der Herbst der gerade mit dem Sommer darum ringt, nun endlich auch an der Reihe sein zu dürfen. Aber im Ernst jetzt, ich sitze hier gerade bei 31 Grad, im August und weiß ganz genau, dass dies einer der letzten Tage dieses Jahr sein wird, an denen wir die warmen Sonnenstrahlen genießen können.

Immer wenn der Jahreszeitenwechsel vor der Tür steht, im metaphorischen Sinne natürlich, kommt bei mir automatisch das Gefühl hoch zu reflektieren. Erinnerungen der letzten Monate in mir wach zu rufen. Bislang hatte ich sehr viele Tiefs, mit anschließenden Hochs, gefolgt von Tiefs, ihr wisst worauf ich hinaus möchte.

Hier eine kurz Zusammenfassung zu meinem ersten Dreiviertel Jahr 2019.

– Habe dieses Jahr viele Leute kennengelernt. Freundschaften wieder aufleben und zu gleich auch ausklingen lassen.

– Ich habe vergeben. Vorallem mir selbst. Ich habe ein Stückchen zu mir selbst gefunden.

– Habe eine Ausbildung abgeschlossen. Ich schließe sonst nie was ab, weil ich immer Angst habe. Angst vor Veränderung. Angst vor Versagen.

– Ich übe jetzt Dankbarkeit aus. Zumindest versuche ich es.

– Ich habe losgelassen. Ängste, Zweifel, Ärger.

– Wichtigste Lektion im Jahr 2019 bisher: Ich liebe und werde geliebt.

Die letzten Monate waren irrsinnig wichtig für mich. Sie haben mich viel gelehrt und daran erinnert, wie wichtig es ist sowohl die schönen und guten Seiten des Leben als auch die Schattenseiten des Lebens wertzuschätzen.